Schwein bleibt auf Platz 1
Am beliebtesten bleibt weiterhin Schweinefleisch. Mit rund 28,3 Kilogramm pro Person macht es mehr als die Hälfte des gesamten Fleischverzehrs aus. Nach einer Phase ohne große Veränderungen ist der Verbrauch hier wieder leicht gestiegen.
Auch Rind- und Kalbfleisch werden wieder etwas häufiger gegessen. Trotz gestiegener Preise lag der Konsum bei knapp 9,7 Kilogramm pro Person.
Geflügel besonders gefragt
Besonders deutlich zeigt sich der Trend bei Geflügel: Mit 14,7 Kilogramm pro Kopf macht Geflügel inzwischen rund ein Viertel des gesamten Fleischkonsums aus.
Weniger Produktion im Inland
Während die Nachfrage steigt, wurde in Deutschland etwas weniger Fleisch produziert. Vor allem bei Rindfleisch gab es einen spürbaren Rückgang. Gründe dafür sind unter anderem weniger Schlachtungen. Die Produktion von Geflügel blieb nahezu stabil, während bei Schweinefleisch sogar ein leichtes Plus erzielt wurde.
Mehr Importe nötig
Um den steigenden Bedarf zu decken, wurde deutlich mehr Fleisch aus dem Ausland importiert – rund 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Exporte sind zwar ebenfalls gestiegen, aber deutlich langsamer.
Fazit
Der Fleischverzehr in Deutschland hat sich weiter erholt und ist im vergangenen Jahr erneut moderat angestiegen. Gleichzeitig zeigt sich: Um die Versorgung langfristig zu sichern, wird es wichtiger, die heimische Fleischproduktion zu stärken und wettbewerbsfähig zu halten.